Mitte August habe ich beschlossen, endlich wieder mehr zu schreiben. Themen, die mich beschäftigen in Blogeinträgen zu verarbeiten. Da ich diesmal keine große Lust hatte, ein WordPress irgendwo zu hosten, zu administrieren und anzupassen, habe ich beschlossen mal zu schauen, was WordPress.com so bietet. Teurer als selbst hosten ist es nicht. Und ich muss gestehen, ich mag WordPress. Ich habe auch andere Seiten, die mit Static Site Generatoren erstellt wurden. Doch ist mir bei diesen Systemen der Aufwand einen Artikel zu schreiben etwas zu hoch. Zum Schreiben nutze ich seit zwei Jahren Ulysses auf dem Mac. Ich kann direkt einen Artikel veröffentlichen, brauche keine Build-Skripte oder Ähnliches. Ich schreibe ausschließlich in Markdown. In WordPress habe ich den Gutenberg Editor lieben gelernt. Aber warum wollte ich wieder mehr schreiben? Das ist eigentlich einfach.

Themen, die mich interessieren werden zu einem Text verarbeitet. Somit beschäftige ich mich viel intensiver damit. Ich muss es aus meiner Sicht erklären und verstehen. Das fängt bei der Auseinandersetzung mit New Work an, geht über die Überdramatisierung der eScooter bis hin zu 5G. Persönliche Geschichten, die ich schon immer mal in Text fassen wollte, kommen auch nicht zu kurz. Aktuelle Themen wie Klimaproblematik oder die Empöhrungsgesellschaft kann man auch prima zu einem Artikel verarbeiten und somit mal seine Gedanken irgendwo parken. Generell blogge ich leider weniger, als ich mir vorgenommen habe, aber es ist immer noch regelmäßig. Die Themen zu finden ist manchmal schwerer, als man denkt, aber bei genauem hinschauen findet man doch immer etwas.

Ich persönlich bin zufrieden und werde es weiter machen. Texte schreiben macht mir Spaß und ohne regelmäßige Übung können sie nicht besser werden. Mal schauen, was die nächsten Monate so bringen.

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