KI TÜV – Brauchen wir sowas?

Die Angst vor Algorithmen und der damit aufkommenden KI ist vor allem in den Bereichen am größten, die nicht verstehen, was das ist. Das ist genau so immer wieder bei der Regierung zu spüren. Es ist klar, dass die Politiker nicht alles verstehen müssen und können. Dafür gibt es Berater. Leider sind diese meist nicht in der Lage es selbst zu verstehen oder sie erfolgen andere Ziele. Manchmal fehlt allem Anschein nach auch der tiefere Einblick und das Gefühl für Sinnhaftigkeit ihrer Vorschläge. Es gab schon den Ruf nach einem Algorithmen TÜV. Was das bedeutet und wie aufwendig eine Analyse ist, das war erst mal zweitrangig. Algorithmen TÜV – klingt sehr gut und auch sehr deutsch. Dass ein Algorithmus nicht nur aus 5-10 Zeilen Code besteht, hat keiner bedacht. Facebook hat wahrscheinlich mehrere Millionen Zeilen Code. Wer prüft, wie die Code-Teile miteinander arbeiten, um bspw. den Algorithmus für die Anzeige der Timeline zu implementieren? Wie VW gezeigt hat, kann die Auswirkung eines Algorithmus auch vor dem Prüfer versteckt werden. Zumindest eine Zeit lang.

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Das Jahr 1999, wie man es sich 1967 vorstellte

Wir schreiben das Jahr 1999. Der Computer steht im Mittelpunkt des Lebens. Alles ist irgendwie automatisiert oder zumindest teilautomatisiert. Kinder gehen nicht zur Schule, sondern haben im Haus einen eigenen Schulungsbereich. Computerunterstützt wird mit Video gelehrt und elektronisch das Gelernte abgefragt. Darauf basiert gibt es Empfehlungen, wie man die Lernlücken schließt. Kochen muss man nicht mehr. Der Computer schlägt uns Gerichte vor, die basierend auf unseren Gesundheitsdaten abgestimmt werden. Alles liegt tiefgekühlt vor und wird nur noch erwärmt. Homebanking ist selbstverständlich, genau so wie Videotelefonie. Die Brennstoffzelle im Haus sorgt für Wärme und Strom. Einkaufen? Nur noch per Computer.

So hat man sich 1967 das Leben im Jahre 1999 vorgestellt. Das alles wurde in einen wunderbaren Film verpackt. Viele der gezeigten Dinge sind, stand heute, Realität geworden. Ein paar Jahre später als 1999, aber dennoch eine gute Vorhersage, wie ich finde. Nur eine Sache konnte man sich 1967 scheinbar nicht gut vorstellen: Die Ehefrau, die selbstbestimmt arbeitet und nicht nur in der Küche steht und sich um Familiendinge kümmert. Klar, ein Hobby darf sie haben: Töpfern. Aber in ihrem ursprünglichen Beruf zu arbeiten, das war wohl nicht vorstellbar und absurd. Gut, dass nicht alles so eingetreten ist, wie im Video gezeigt.

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Wenn KI in Science-Fiction Wahrheit wird

Im Blog von noodle.ai findet man eine herrliche Infografik, welche Dinge aus Science-Fiction Filmen mittlerweile Wahrheit geworden sind. Sei es Jetsons Rosie, das Roboter Dienstmädchen, die mit einem modernen Saugroboter verglichen wird. Oder Docs Smartwatch aus Back to the Future. Viele Dinge sind bereits eingetreten. Nur die richtig coolen Sachen fehlen noch: Das Beamen und ein Hoverboard!

Wieder neun Einträge später – Irgendwas fehlt…

Ich habe nach 13 neuen Artikel mein Fazit zum Reboot eines Blogs zum Besten gegeben. Darin habe ich meinen Workflow und das verwendete System kurz erläutert. Ich war WordPress.com ggü. relativ positiv gestimmt. Alles aus einer Hand, keine Administrationstätigkeiten. War auch so – bis ich etwas exotischere Plug-ins haben wollten. Die Preise, die ab diesem Zeitpunkt aufgerufen werden, sind mir ehrlich gesagt zu viel. Daher bin ich zurück auf eine selbst gehostete Variante migriert. Ich kann mir mein WordPress einrichten, wie ich es benötige. Cache, Tracking, Social Media etc.

Mein bisheriges Fazit ist, dass WordPress.com zu unflexibel ist. Da nehme ich liebend gerne in Kauf, mich um meine Installation zu kümmern. Ich persönlich hoste bei den Ubernauten von Uberspace. Es bleibt kein Wunsch offen, ich bin flexibel und zahle das, was ich möchte.

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XING kündigen – oder: UX from hell!

Ich habe versucht, schnell meine Xing-Premiummitgliedschaft zu kündigen. Gar nicht so einfach, wie es sich herausstellt.

Erst mal muss man eine „Supportanfrage“ stellen. Dabei natürlich Projobs, Premium Plus und Benefits Plus auswählen (Habe keins davon, sondern nur einfaches Premium“). [EDIT: Da steht ja Premium, habe es überlesen, in meiner Rage.]

Natürlich wird in einem weiteren Schritt gefragt, warum man kündigen möchte.

Klickt man weiter, bekommt man rund 1,5 Seiten Werbung für einen Premiumaccount (Ja, genau das, was man kündigen möchte!). Ganz unten finden sich dann diese Passage:

Klickt man hier weiter, wird eine E-Mail zugestellt, bei der man wiederum auf einen Button klicken muss, damit der Kündigungsprozess eingeleitet werden kann. Auf der folgenden Landingpage muss man noch mal einen Button klicken, um zu kündigen.

Meine These: Wer einen guten Dienst hat, macht den Prozess zum schnellen Abschluss einer Mitgliedschaft ganz schlank. 1-2 Klicks. Fertig. Den Kündigungsprozess ebenso! Wer nicht mehr Mitglied sein will, sollte genau so schnell wieder rauskommen. Keine solchen nervigen Prozesse, die einfach nur unnötig sind und garantiert nicht dazu führen, dass Menschen die Plattform nicht verlassen werden. Überzeugt mit Inhalten, Services etc. Aber versucht nicht, die Menschen mit billigsten Tricks auf der Plattform zu halten. So was nervt einfach nur. Denkt an die Benutzer. XING möchte eine führende Rolle im New Work sein. Wenn ihr so mit euren Mitarbeitern umgeht, wie mit jemanden der nicht mehr bezahlen möchte, wird das ein langer Weg.

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Wie Minecraft in echt!

Meine Kinder spielen seit einigen Jahren Minecraft. Ich bin der stille Beobachter und immer wieder fasziniert, wie cool manche Spielmodi sind. Am liebsten schaue ich bei Gleiten zu. Die Strecke durch den Canyon ist echt abgefahren.

Man stellt sich dann gerne vor, wie das in „Echt“ sei. Dank Drohnen und talentierten Piloten ist das tatsächlich zu sehen! Ist in echt fast wie in Minecraft, nur in besserer Auflösung! Nach dem genialen Video aus Norwegen, ein weiteres Highlight in Sachen Drohnenflug.

Hut ab vor dem Piloten.

Dreizehn neue Einträge später

Mitte August habe ich beschlossen, endlich wieder mehr zu schreiben. Themen, die mich beschäftigen in Blogeinträgen zu verarbeiten. Da ich diesmal keine große Lust hatte, ein WordPress irgendwo zu hosten, zu administrieren und anzupassen, habe ich beschlossen mal zu schauen, was WordPress.com so bietet. Teurer als selbst hosten ist es nicht. Und ich muss gestehen, ich mag WordPress. Ich habe auch andere Seiten, die mit Static Site Generatoren erstellt wurden. Doch ist mir bei diesen Systemen der Aufwand einen Artikel zu schreiben etwas zu hoch. Zum Schreiben nutze ich seit zwei Jahren Ulysses auf dem Mac. Ich kann direkt einen Artikel veröffentlichen, brauche keine Build-Skripte oder Ähnliches. Ich schreibe ausschließlich in Markdown. In WordPress habe ich den Gutenberg Editor lieben gelernt. Aber warum wollte ich wieder mehr schreiben? Das ist eigentlich einfach.

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Drohnenvideos Level 9000

Drohnen sind Mainstream geworden. Ich selbst besitze eine DJI Spark und mache gelegentlich Bilder und kleine Videos, nichts Besonderes. Aber wenn ich mir anschaue, was Shaggy FPV mit seiner FPV-Drohne für beeindruckende Videos macht, fühle ich mich klein. Vor allem die Kontrolle und die Flugroute sind der Wahnsinn. Solche Videos waren vor 10 Jahren noch unmöglich und man bekommt einen ganz anderen Blick auf die Welt – unfassbar gut!

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